""Stupeur et tremblements"" ist ein autobiographischer Roman von Amélie Nothomb, der ihre Erfahrungen als junge Belgierin in einem grossen japanischen Unternehmen schildert. Die Protagonistin Amélie beginnt ihre Arbeit voller Begeisterung, wird jedoch schnell durch die starren Hierarchien und kulturellen
Missverständnisse zermürbt. Ihre Karriere verwandelt sich in einen bizarren Abstieg, der sie schliesslich zur Reinigungskraft der Toiletten degradiert. Mit viel Witz und Ironie beleuchtet Nothomb den Zusammenprall der westlichen und japanischen Arbeitswelt.
Joachim Meyerhoff wächst als jüngster von drei Söhnen auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie auf, deren Direktor sein Vater ist. Zwischen Patienten, die zu Freunden werden, und einer exzentrischen Familie erlebt er eine Kindheit voller Skurrilität und Wärme. Der Roman erzählt mit viel Humor
und Melancholie vom Erwachsenwerden in einer aussergewöhnlichen Umgebung und den Herausforderungen des Familienlebens. Dabei verknüpft der Autor persönliche Erinnerungen mit zeitgeschichtlichen Elementen zu einer berührenden Geschichte.
Henry Millers ""Wendekreis des Steinbocks"" ist ein radikales, autobiographisch geprägtes Werk, das seine Jugendjahre in New York beschreibt. Der Autor setzt sich provokativ mit Themen wie Sexualität, Arbeit und der Suche nach individueller Freiheit auseinander. Durch seine unkonventionelle Sprache
und die Vermischung von Realität und Vision wurde das Buch zu einem Klassiker der modernen Weltliteratur. Es bildet das Gegenstück zu seinem ebenfalls berühmten Werk ""Wendekreis des Krebses"".