Das Werk vergleicht die materielle Armut in Peru mit der seelischen und sozialen Notlage in Europa. Jelle van der Meulen untersucht dabei, wie unterschiedliche Kulturen mit existenziellen Krisen umgehen und welche Lehren daraus gezogen werden können. Die Analyse stellt provokante Fragen zur globalen
Gerechtigkeit und zur Zukunft unserer Gesellschaft.
In ""Die wahre Schweiz"" nimmt die Journalistin Clare O'Dea zehn verbreitete Mythen über die Schweiz unter die Lupe. Mit einem objektiven Blick von aussen hinterfragt sie Klischees zu Themen wie Neutralität, Reichtum und Direkter Demokratie. Das Werk bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit der
schweizerischen Identität und zeigt die Realität hinter der idyllischen Fassade auf. Es richtet sich an alle, die ein tieferes Verständnis für die kulturellen und gesellschaftlichen Besonderheiten der Eidgenossenschaft gewinnen möchten.
Dieses Buch dokumentiert die eindrückliche Lebensgeschichte von Marika Huber, die sich gegen die Willkür des Schweizer Staates bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg wehrte. Es beleuchtet die dunklen Kapitel schweizerischer Sozialpolitik, geprägt von fürsorgerischen
Zwangsmassnahmen und administrativer Versorgungen. Die Autoren zeigen auf, wie eine einzelne Frau durch Beharrlichkeit ein Stück Rechtsgeschichte schrieb und den Blick auf systemische Ungerechtigkeiten lenkte. Ein wichtiges Zeitzeugnis über den Kampf um Würde und Gerechtigkeit in der modernen Schweiz.
Dieses Werk befasst sich mit der aktuellen Situation der Frauen in der Schweiz im Jubiläumsjahr 2021, fünfzig Jahre nach der Einführung des eidgenössischen Frauenstimmrechts. Es versammelt unterschiedliche Beiträge zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Aspekten der Gleichstellung.
Als Teil der Reihe «Schauplatz 11» des Raiffeisen Forums bietet es eine fundierte Bestandesaufnahme aktueller Fortschritte und bleibender Herausforderungen. Das Buch dient als wichtige Diskussionsgrundlage für die künftige Gestaltung der Geschlechterrollen in der Schweizer Gesellschaft.
Jan-Philipp Sendker, ein langjähriger Korrespondent in Asien, zeichnet in diesem Buch ein facettenreiches Porträt des modernen Chinas. Er lässt Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten zu Wort kommen und beleuchtet die tiefgreifenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Umbrüche des
Landes. Dabei werden nicht nur die glänzenden Fassaden der Megastädte, sondern auch die Risse und Widersprüche innerhalb der chinesischen Gesellschaft aufgezeigt.
In diesem Essay setzt sich die Politikwissenschaftlerin Antje Schrupp mit der Fähigkeit, schwanger werden zu können, auseinander. Sie argumentiert, dass diese biologische Tatsache gesellschaftlich und politisch oft falsch eingeordnet wird. Schrupp fordert eine Neubeurteilung von Geschlecht und Körperlichkeit
jenseits traditioneller Rollenbilder. Das Buch bietet eine kritische Perspektive auf die Verknüpfung von Reproduktion und Identität.