Buch der Könige ist ein monumentales Werk von Klaus Theweleit, das sich mit der Beziehung zwischen Kunst, Macht und Geschlecht auseinandersetzt. Der vorliegende Band Orpheus und Eurydike untersucht die Mythen um den Sängergott und dessen Einfluss auf die westliche Kulturgeschichte. Theweleit verwebt
dabei literarische Analysen mit biografischen Skizzen bekannter Künstler und Denker. Es ist eine tiefgründige Untersuchung über die mediale Vermittlung von Leidenschaft und den männlichen Blick in der Kunst.
Walter Grasskamp beleuchtet in diesem Buch die Rolle des Konsums in der modernen Gesellschaft und dessen Verwandlung in eine Art Ersatzreligion. Er zeigt auf, wie Waren als Symbole für soziale Anerkennung und individuelles Glück inszeniert werden, um tieferliegende Bedürfnisse zu befriedigen. Dabei
verbindet der Autor kunsthistorische Ansätze mit soziologischen Beobachtungen, um die Verführungskraft der Warenwelt kritisch zu hinterfragen.