Dieses Buch von Camille Montavon befasst sich mit Meinungstribunalen und der Frage, ob die Zivilgesellschaft eine alternative Form der Gerechtigkeit schafft. Es untersucht die Rolle von inoffiziellen Gerichten, die von Bürgern oder Organisationen einberufen werden, um Menschenrechtsverletzungen oder
politisches Unrecht anzuprangern. Dabei wird analysiert, wie diese Initiativen das traditionelle Rechtssystem ergänzen oder herausfordern. Die Autorin beleuchtet die Mechanismen und die Legitimität dieser sozialen Justizform.