Im Jahr 1992 werden zwei rumänische Roma an der deutsch-polnischen Grenze unter ungeklärten Umständen erschossen. Merle Kröger rollt diesen realen Kriminalfall fiktional auf und führt die Leser durch ein komplexes Geflecht aus Politik, Justiz und Vorurteilen. Der Roman ist ein packender Grenzfall,
der die tiefen Gräben der europäischen Migrationspolitik und die Nachwirkungen der Wendezeit schonungslos offenlegt.