Der König der Schnorrer ist eine satirische Erzählung, die im Londoner Ghetto des ausgehenden 18. Jahrhunderts spielt. Die Geschichte dreht sich um Manasseh Bueno Barzillai Azevedo da Costa, einen stolzen sephardischen Bettler, der das Schnorren zu einer hohen Kunstform erhoben hat. Mit Witz und Chutzpe
manövriert er sich durch die soziale Hierarchie und fordert die wohlhabenden Mitglieder der jüdischen Gemeinde heraus. Zangwill liefert ein lebendiges Porträt jüdischen Lebens und verbindet Humor mit tiefgreifenden Einblicken in Stolz und Tradition.