»Bis wir alle eins werden« von Chiara Lubich ist ein Buch, das die Geschichte und die zentralen Prinzipien der Fokolar-Bewegung beschreibt. Es handelt sich nicht um eine reine theoretische Abhandlung, sondern eher um eine persönliche und spirituelle Darstellung der Entstehung und des Wachstums dieser internationalen Vereinigung, die auf Einheit und gegenseitiger Liebe basiert.
Lubich schildert ihre eigene spirituelle Reise und die Herausforderungen, die mit der Gründung und dem Aufbau der Fokolar-Bewegung verbunden waren. Im Zentrum des Buches steht die Idee der »Einheit«, die nicht als blosse Utopie dargestellt wird, sondern als ein erreichbares Ziel, das durch die konkrete Umsetzung der christlichen Liebe im Alltag verwirklicht werden kann. Die Autorin zeigt anhand von persönlichen Anekdoten und Beispielen aus der Bewegung, wie diese Einheit in der Praxis gelebt werden kann, sowohl im persönlichen Leben als auch im gesellschaftlichen Kontext.
Das Buch ist geprägt von einer starken spirituellen Dimension und zielt darauf ab, den Leser zu inspirieren, ein Leben im Geiste der Einheit, der Liebe und des gegenseitigen Verstehens zu führen. Es richtet sich an ein breites Publikum, auch an Menschen, die mit der Fokolar-Bewegung nicht vertraut sind, und bietet eine Einführung in deren Philosophie und Praxis. Die Sprache ist im Allgemeinen verständlich und emotional ansprechend. Es ist kein rein akademisches Werk, sondern eher ein Zeugnis der Hoffnung und der Möglichkeit, eine weltweite Brüderlichkeit zu schaffen.