In diesem Roman wird die Passionsgeschichte aus der Sicht von Pontius Pilatus neu erzählt. In Briefen an seinen Bruder berichtet der römische Statthalter von der verzweifelten Suche nach dem verschwundenen Leichnam Jesu und seinem Ringen mit dem Unbegreiflichen. Pilatus' rationales Weltbild stösst an seine Grenzen, als er mit den Berichten über die Auferstehung konfrontiert wird. Schmitt entwirft ein faszinierendes Porträt eines Zweiflers vor dem Hintergrund biblischer Ereignisse.