Der Roman handelt von der Beziehung zwischen dem 15-jährigen Michael Berg und der deutlich älteren Hanna Schmitz im Nachkriegsdeutschland. Jahre nach dem Ende ihrer Affäre trifft Michael sie als Jurastudent während eines Prozesses gegen ehemalige KZ-Aufseherinnen wieder. Das Werk thematisiert die Schuld der Elterngeneration, den Holocaust und das Unvermögen, die Vergangenheit zu bewältigen. Es ist eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Liebe, Moral und kollektiver Verantwortung.