Der autobiografische Roman von Hanns-Josef Ortheil erzählt die bewegende Geschichte eines Jungen, der in der Sprachlosigkeit der Nachkriegszeit aufwächst. Da seine Mutter nach traumatischen Verlusten verstummt ist, bleibt auch er jahrelang stumm und findet erst über die Musik und das Schreiben einen Weg in die Welt. Es ist ein tiefgründiges Werk über die Überwindung von Traumata und die befreiende Kraft der Kunst. Die Erfindung des Lebens beschreibt eindrucksvoll den Prozess der Selbstfindung und die Rückkehr zur Sprache.