In diesem Roman schildert Leo Tuor die Rückkehr des Wolfes in die Bündner Berge und das damit verbundene Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur. Mit seiner wortgewaltigen Sprache entwirft der Autor ein eindrückliches Bild der Surselva und der archaischen Welt der Hirten. Die Erzählung ist zugleich eine poetische Naturbeschreibung und eine Reflexion über die Wildnis in unserer Kulturlandschaft. Es ist ein bedeutendes Werk der modernen rätoromanischen Literatur in deutscher Übersetzung.