Amos Oz schildert in seinem autobiografischen Roman seine Kindheit in Jerusalem und die Geschichte seiner Vorfahren, die aus Osteuropa nach Palästina emigrierten. Er verwebt das Schicksal seiner Familie untrennbar mit der dramatischen Entstehung des Staates Israel und den kulturellen Spannungen jener Zeit. Im Mittelpunkt stehen die tragische Figur seiner Mutter und das Aufwachsen in einer Welt voller Bücher und unerfüllter Sehnsüchte. Dieses Werk gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse der zeitgenössischen israelischen Literatur.