In 68 Fragmenten zeichnet Luiz Ruffato ein vielschichtiges Porträt der brasilianischen Metropole São Paulo an einem einzigen Tag, dem 9. Mai 2000. Das Werk fängt die Hektik, die sozialen Gegensätze und das tägliche Überleben in der Megacity ein, ohne eine klassische durchgehende Handlung zu verfolgen. Es ist eine literarische Momentaufnahme, die Stimmen von Reichen, Armen, Ausgegrenzten und Träumern in einer collagenartigen Struktur vereint. Der Roman gilt als wegweisendes Werk der zeitgenössischen brasilianischen Literatur.