Der Sammelband Fragment und Totalität untersucht das dialektische Verhältnis zwischen dem Bruchstückhaften und dem Ganzen in Literatur, Kunst und Philosophie. Die Beiträge gehen der Frage nach, wie das Fragment als Formprinzip der Moderne die Sehnsucht nach Ganzheit sowohl herausfordert als auch reflektiert. Dabei werden verschiedene Epochen und Gattungen analysiert, um die ästhetische Wirksamkeit des Unabgeschlossenen aufzuzeigen. Das Werk stellt eine grundlegende Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen moderner Ästhetik dar.