In «Gefrorene Träume» kehrt Dacia Maraini in ihre Kindheit nach Sizilien zurück. Sie beschreibt die verfallende Pracht des Familienpalastes in Bagheria und das starre gesellschaftliche Gefüge der Nachkriegszeit. Die Autorin verwebt persönliche Erinnerungen mit der Geschichte ihrer aristokratischen Familie und den Schatten der Vergangenheit. Es ist ein melancholischer Rückblick auf eine verlorene Welt und die Suche nach der eigenen Identität.