Walter Faber ist ein rational denkender Ingenieur, der fest an die technische Beherrschbarkeit der Welt glaubt und Zufälle ablehnt. Auf einer Reise begegnet er durch eine Reihe unwahrscheinlicher Ereignisse der jungen Sabeth, in die er sich verliebt, ohne zu wissen, dass sie seine eigene Tochter ist. Die Konfrontation mit seiner Vergangenheit und die tragischen Folgen seiner Handlungen erschüttern sein technokratisches Weltbild zutiefst. Der Roman thematisiert den Konflikt zwischen Technik und Natur, Schicksal und Ratio sowie die Suche nach der eigenen Identität.