Mika Waltaris historischer Roman «Jean le Pérégrin» schildert die letzten Tage von Konstantinopel im Jahr 1453 aus der Perspektive des Johannes Angelos. Inmitten der brutalen Belagerung durch die Osmanen entfaltet sich eine tragische Liebesgeschichte zwischen dem mysteriösen Fremden und der Tochter eines byzantinischen Adligen. Der Autor vermischt geschickt historische Genauigkeit mit philosophischen Reflexionen über den Untergang einer Zivilisation. Dieses packende Epos fängt die verzweifelte Atmosphäre der sterbenden Stadt und die inneren Konflikte seiner Protagonisten meisterhaft ein.