Der Roman verwebt zwei Zeitebenen: Das Schicksal von Lazarus Averbuch, einem jungen jüdischen Immigranten, der 1908 in Chicago von der Polizei erschossen wurde, und die Reise des Schriftstellers Vladimir Brik in der Gegenwart. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Fotografen Rora, begibt sich Brik auf die Spuren von Lazarus' Herkunft in Osteuropa. Das Werk setzt sich intensiv mit Themen wie Identität, Exil und der Gewalt gegen Aussenseiter auseinander. Dabei verschmelzen Fakten und Fiktion zu einer eindringlichen Erzählung über das Fremdsein.