Gertrud Leuteneggers Roman «Meduse» ist ein vielschichtiges Werk, das sich durch eine dichte, bildhafte Sprache auszeichnet. Die Erzählung verknüpft die persönliche Suche nach Identität mit mythologischen Anspielungen und schafft so eine traumartige Atmosphäre. In der Reflexion über Erinnerungen und Begegnungen werden tiefliegende menschliche Gefühle und Sehnsüchte ausgelotet. Der Roman gilt als ein bedeutender Beitrag zur zeitgenössischen Schweizer Literatur.