In seinem Roman erzählt Werner Rohner die berührende Geschichte eines Sohnes, der seine kranke Mutter im Spital besucht. Während er an ihrem Bett wacht, reflektiert er über ihre gemeinsame Vergangenheit, die durch die psychische Instabilität der Mutter und seine frühe Rolle als ihr Beschützer geprägt war. Das Werk erkundet die tiefen, oft schmerzhaften Bande zwischen Eltern und Kindern sowie die Grenzen dessen, was ein Mensch für einen anderen tun kann. Es ist eine feinfühlige Auseinandersetzung mit Verantwortung, Liebe und dem Prozess des Loslassens.